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	<title>Stress Archive | raumgewinn.</title>
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	<description>Mehr Leichtigkeit im Familienalltag.</description>
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		<title>Weihnachten mal stressfrei? Das Rezept für eine entspanntere Adventszeit</title>
		<link>https://raumgewinn.ch/weihnachten-mal-stressfrei-das-rezept-fur-eine-entspanntere-adventszeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Janine Hodel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Oct 2025 10:17:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltagsorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Mental Load]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gehörst du auch zu den Menschen, für die die Zeit vor Weihnachten zu den stressigsten Wochen des Jahres zählt? Geschenke kaufen, Deko besorgen, Karten schreiben, Guetzli backen… Egal, wie viel du erledigst, die To-Do-Liste wird einfach nicht kürzer.</p>
<p><b><br />
In diesem Artikel verrate ich dir mein Anti-Weihnachtsstress-Rezept mit 7 Zutaten, die helfen, die Adventszeit deutlich entspannter zu gestalten.</b></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Viele nehmen sich jedes Jahr vor, die Adventszeit gelassener zu erleben und sich nicht von der ganzen Hektik anstecken zu lassen. Doch leichter gesagt als getan: Auch wenn wir es uns vornehmen, gibt es jedes Jahr viel zu erledigen – besonders, wenn man die Weihnachtszeit traditionell verbringt.</p>



<p>Auch in unserer Familie geht&#8217;s traditionell zu: Es gibt Geschenke und Weihnachtskarten, der Duft von selbst gebackenen Grittibänzen und Guetzli liegt in der Luft, und wir besuchen Samichlausumzug und Weihnachtskonzerte. <strong>Auch wir haben also viel zu organisieren und zu erledigen &#8211; und trotzdem kennen wir keinen Weihnachtsstress</strong>. Denn wir haben einen Weg gefunden, wie wir die Adventszeit bewusst und entspannt gestalten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Genau dieses Rezept möchte ich mit dir teilen, damit du den Dezember besser geniessen kannst.</h4>



<h2 class="wp-block-heading"><br>7 Zutaten für eine entspanntere Adventszeit</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Zutat 1: Früh anfangen </h3>



<p>Das A und O einer entspannten Adventszeit ist es, rechtzeitig mit der Planung zu beginnen. Wer erst eine Woche vor Weihnachten Geschenke besorgt, gerät fast zwangsläufig in Zeitnot.</p>



<p>Ich notiere mir Geschenkideen oft schon übers Jahr hinweg. Den offiziellen Startschuss für die Weihnachtsplanung unserer Familie haben wir vor ein paar Jahren fix gesetzt: Immer am 1. November. Das ist für uns der perfekte Starttag, denn wegen Allerheiligen haben wir jeweils frei und es bleiben noch genügend Wochen bis Weihnachten.</p>



<p><strong>Viele Dinge lassen sich bereits im November erledigen</strong>: Geschenke besorgen, Karten vorbereiten, erste Einkäufe machen. Gleichzeitig brauchen wir oft eine gewisse Vorlaufzeit, bis wir vom Denken ins Handeln kommen. Ein Geschenk ist schnell online bestellt – aber die Idee dafür zu finden, kostet meist viel mehr Zeit. Je früher wir also mit der Weihnachtsplanung beginnen, desto mehr Raum bleibt im Dezember für Genuss und Familienzeit.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Zutat 2: Teamwork</h3>



<p>Weihnachten zu organisieren, ist so viel mehr, als nur einen Baum zu schmücken und etwas Feines zu kochen (es sei denn, man mag es sehr minimalistisch <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f604.png" alt="😄" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />). Es sind <strong>unzählige kleine und grosse Aufgaben</strong> – vom Batterienkauf für die LED-Kerzli bis hin zur Wahl des passenden Weins für das Festmenü.</p>



<p>Das Erledigen dieser Aufgaben – also kochen, backen, einkaufen, einpacken – ist die eine Seite. Die dazugehörende Denkarbeit ist aber oft grösser: Nichts darf vergessen werden, es müssen Ideen gesammelt und viele Entscheidungen getroffen werden. <strong>Wenn all das nur an einer Person hängt, ist der Overload vorprogrammiert</strong>.</p>



<p>Darum teilen wir in unserer Familie nicht nur die Aufgaben, sondern auch die Denkarbeit und Verantwortung. Weihnachtsorganisation ist Teamsache – und genau das macht es entspannter für alle.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Zutat 3: Traditionen hinterfragen &amp; Prioritäten setzen</h3>



<p>Dieser Punkt hat einen enormen Einfluss darauf, wie wir die Adventszeit und die Feiertage erleben. Denn vieles machen wir nur, „weil man es schon immer so gemacht hat“. Zum Beispiel jedem Verwandten etwas zu schenken oder für jedes Kind einen Geschenkli-Adventskalender zu basteln.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Aber wir können uns immer wieder fragen: &#8222;Was ist uns wirklich wichtig?&#8220;</h4>



<p>Wenn wir das klären, <strong>können wir bewusst anpassen</strong>. Vielleicht ersetzt dann Wichteln die grosse Schenkerei. Vielleicht nutzen wir dann Fertigteig oder kaufen Guetzli am Weihnachtsmarkt statt stundenlang zu backen. Oder vielleicht wird dann aus dem festlichen Dinner ein gemütlicher Brunch im Pyjama – so wie bei einer Freundin von mir.</p>



<p>Es gibt kein richtig oder falsch. <strong>Wichtig ist, dass die Weihnachtszeit zu uns passt</strong> – auch wenn das bedeutet, Traditionen zu verändern oder loszulassen. Bei uns heisst das zum Beispiel, dass wir in den Weihnachtsferien bewusst kein Programm haben – also keine Verwandtenbesuche oder Skifahren – weil wir einfach zur Ruhe kommen möchten, nach dieser intensiven Zeit.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Zutat 4: Perfektionismus loslassen</h3>



<p>Sind wir ehrlich, oft <strong>machen wir uns den Stress selbst</strong>: Übertriebene Deko, Insta-taugliche Guetzli, endlose Suche nach dem perfekten Adventskalender oder Familienoutfit. Doch ist das wirklich der Sinn von Weihnachten?</p>



<p>Ich persönlich hole mir keine Insta-Tipps fürs Outfit und keine Dekoideen auf Pinterest. Wir schmücken mit dem, was wir zuhause haben, und tragen, was im Schrank hängt. Und wenn meine Kinder keine Lust haben, sich festlich zu kleiden, dann lass ich sie ihre Lieblingssachen tragen – auch wenn es der Pulli mit dem Bagger drauf ist.</p>



<p>Genau so entspannt gehen wir mit dem Weihnachtsmenü um. Statt stundenlanges Herumhirnen gibt es immer den gleichen Hauptgang, dazu ein Dessert aus unserem Repertoire.</p>



<p>Und ob das Haus blitzblank geputzt ist, interessiert sowieso niemanden. Am Ende <strong>zählt nicht, wie unser Weihnachtsfest nach aussen wirkt</strong>, sondern dass wir einen entspannten, gemütlichen Abend zusammen verbringen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Zutat 5: Zeit bewusst geniessen</h3>



<p>Ich erinnere mich noch genau an die kleinen Adventsrituale meiner Kindheit – und genau das möchte ich auch meinen Kindern weitergeben. Deshalb <strong>planen wir unsere Herzens-Aktivitäten bewusst ein</strong>. Wäre doch schade, wenn sie zwischen all den Erledigungen untergehen würden. </p>



<p>Und oft sind es gar nicht die grossen Unternehmungen, die unvergesslich bleiben, sondern die kleinen Momente, bei denen so ein richtiges Happy-Family-Gefühl aufkommt. </p>



<p>Dabei ist es aber genauso wichtig, <strong>nicht nur an die Kinder zu denken, sondern auch an uns selbst</strong>. Was tut dir gut, was macht dir Freude? Vielleicht ein Bummel mit Freundinnen über den Weihnachtsmarkt, ein gemütlicher Weihnachtsfilmabend mit dem Partner oder ein wohltuendes Bad mit einer Tasse Punsch.</p>



<p>Wenn wir Dinge tun, die uns Spass machen und uns guttun, sind wir automatisch <strong>stressresistenter</strong>. Wir gehen entspannter mit den unvermeidlichen Hektik-Momenten um und können die Adventszeit viel gelassener geniessen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Zutat 6: Puffer &amp; Pausen einbauen</h3>



<p>Damit solche spontanen Momente möglich sind, füllen wir nicht jede freie Minute. <strong>Unverplante Tage sind für uns Gold wert</strong> – da können wir spontan entscheiden, ob wir etwas unternehmen oder einfach gemütlich zuhause bleiben. Puffer-Zeiten sind auch sehr hilfreich, wenn mal etwas länger dauert, als gedacht.</p>



<p>Genauso wichtig wie Aktivitäten sind auch <strong>bewusste Pausen</strong>: eine Tasse Tee in Ruhe, ein kurzer Spaziergang oder einfach zehn Minuten Füsse hochlegen. Mit kleinen Auszeiten können wir wieder auftanken.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Zutat 7: Hilfsmittel nutzen</h3>



<p>Wenn die gesamte Weihnachtsorganisation nur im Kopf abläuft, wächst der Mental Load schnell ins Unermessliche. Deshalb ist es so hilfreich, <strong>Kalender, Notizen und To-do-Listen</strong> zu nutzen. So behalten wir den Überblick, nichts Wichtiges geht verloren – und der Kopf wird frei.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Eine entspannte Adventszeit entsteht nicht von allein – sie ist das Ergebnis von bewusstem Planen, Loslassen und Prioritäten setzen.</h4>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Ein Weihnachtsplaner verringert deinen Mental Load</h2>



<p>Damit dir das Umsetzen leichter fällt, habe ich mit ganz viel Liebe einen <strong>Weihnachtsplaner</strong> gestaltet. Darin findest du praktische To-do-Listen, Checklisten und Vorlagen, die dir helfen, den Überblick zu behalten und Aufgaben fair in der Familie zu verteilen. So wird die Planung klarer, die mentale Last kleiner – und die Adventszeit viel entspannter.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://raumgewinn.ch/angebote/weihnachtsplaner/"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="300" src="https://raumgewinn.ch/wordpress/wp-content/uploads/2025/10/banner-weihnachtsplaner-1024x300.png" alt="Banner Weihnachtsplaner" class="wp-image-28976" srcset="https://raumgewinn.ch/wordpress/wp-content/uploads/2025/10/banner-weihnachtsplaner-1024x300.png 1024w, https://raumgewinn.ch/wordpress/wp-content/uploads/2025/10/banner-weihnachtsplaner-800x234.png 800w, https://raumgewinn.ch/wordpress/wp-content/uploads/2025/10/banner-weihnachtsplaner-768x225.png 768w, https://raumgewinn.ch/wordpress/wp-content/uploads/2025/10/banner-weihnachtsplaner.png 1400w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Warum Unordnung oft nur Mama stresst &#8211; und der Rest der Familie gelassen bleibt</title>
		<link>https://raumgewinn.ch/warum-unordnung-nur-mama-stresst-und-die-familie-gelassen-bleibt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Janine Hodel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Sep 2025 07:39:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hast du dich schon einmal gefragt, warum dich herumliegende Dinge zuhause stressen, während es den Rest der Familie scheinbar nicht stört? Oder warum Unordnung besonders dann nervt, wenn du ohnehin schon viel um die Ohren hast?</p>
<p><b><br />
In diesem Artikel erkläre ich dir den Zusammenhang zwischen Unordnung und Stress, warum insbesondere Mamas häufig darunter leiden und was man dagegen tun kann.</b></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Unordnung stresst manche Menschen</h2>



<p>Wie stark uns Unordnung stresst, ist sehr individuell. Manche Menschen nehmen herumliegende Dinge kaum wahr, andere fühlen sich schon durch ein paar herumliegende Socken auf dem Boden gestört. Entscheidend ist einerseits, <strong>wie hoch unser Stresslevel sonst schon ist</strong> – wenn wir ohnehin viel im Kopf haben, wirkt Unordnung wie ein weiterer Stressor, der den inneren Druck erhöht. Andererseits spielt unser persönliches Ordnungs-Empfinden eine Rolle: Was für die eine Person eine reizüberflutende Umgebung ist, empfindet die andere noch als gemütlich oder normal.</p>



<p>Darum betrifft das Thema nicht nur Mamas. Auch Papas oder Kinder können von Unordnung gestresst sein, doch meist spüren Mamas die Belastung intensiver, da sie häufig für Ordnung, Organisation und das Familienwohl verantwortlich sind.</p>



<p>Grundsätzlich können wir <strong>zwei Arten von Stress durch Unordnung</strong> unterscheiden: akuter Stress, der in bestimmten Situationen sofort spürbar wird, und der dauerhafte Stress durch Mental Load, der uns oft unterschwellig begleitet.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Suchaktionen verursachen akuten Stress</h3>



<p>Du kennst bestimmt Situationen, in denen du dich akut gestresst fühlst, weil <strong>Dinge nicht an ihrem Platz sind</strong>. Wenn du beispielsweise schon spät dran bist, um den Bus zu erwischen und genau dann deinen Hausschlüssel nicht findest, dann geht der Puls hoch, dein Herz rast und du bist in Alarmbereitschaft – Stress pur. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Herumliegendes Zeug verursacht Mental Load</h3>



<p>Viel häufiger kommt es aber vor, dass wir uns durch herumliegende Gegenstände gestresst fühlen, häufig, ohne dass wir das bewusst wahrnehmen. <strong>Unser Gehirn scannt permanent die Umgebung und bewertet dabei alles</strong>, was an Reizen vorhanden ist. Jeder Gegenstand, den wir mit dem Blick streifen, sendet Signale: Die Hantel unter dem Sofa meint vielleicht: &#8222;Benutz mich mal wieder&#8220;, das ausgeliehene Buch: &#8222;Bring mich zurück&#8220;, die Rechnung an der Pinnwand: &#8222;Bezahl mich noch&#8220; oder die Jacke auf dem Boden: &#8222;häng mich auf&#8220;.</p>



<p>Das geschieht völlig unbewusst, doch es erzeugt eine <strong>permanente To-Do-Liste im Kopf</strong> mit ganz vielen &#8222;Es muss noch etwas getan werden&#8220;-Aufgaben. Das ist <a href="https://mental-load.ch" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mental Load</a>, der uns viel Energie kostet und stressen kann.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Aber warum stört es Mama, wenn neben dem Sofa dreckige Socken liegen, während die anderen Familienmitglieder kaum darauf reagieren?</h4>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Unordnung führt zu stressfördernden Emotionen</h2>



<p>Die Antwort auf obenstehende Frage liegt oft in der Kombination aus <strong>Bewertung, Erfahrung und Verantwortung</strong>. <br></p>



<div class="wp-block-cover is-light blog-box" style="min-height:50px;aspect-ratio:unset;"><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-background-dim-100 has-background-dim" style="background-color:#e1ebee"></span><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow">
<div class="wp-block-group is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<h4 class="wp-block-heading has-text-align-left has-large-font-size">Ein Beispiel</h4>



<p><strong>Lilly </strong>kam von der Schule nach Hause, hat sich in der Küche ein Zvieri gemacht und danach den dreckigen Teller und den Joghurt-Becher auf der Arbeitsplatte <strong>stehen lassen</strong>. Danach ist sie spielen gegangen und als sie später wieder in die Küche kommt, sieht sie den Teller und den Becher und <strong>denkt sich nichts dabei</strong>.</p>



<p>Anders aber <strong>ihre Mutter</strong>. Als diese in der Küche die unabgeräumte Arbeitsplatte sieht, kommen ihr auf der Stelle eine ganze <strong>Reihe an Gedanken</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>„Ich habe doch schon hundertmal gesagt, wer Zvieri isst, verräumt die Sachen danach wieder.“</li>



<li>&#8222;Was ist so schwierig daran, den Teller in die Spülmaschine zu räumen?&#8220;</li>



<li>„Warum hört nie jemand auf mich?“</li>



<li>„Warum muss immer <em>ich </em>alles wegräumen?“</li>



<li>„Wenn ich Lilly darauf hinweise, werde ich wieder angeschnauzt.“</li>



<li>„Und jetzt fehlt mir auch noch der Platz zum Kochen, wenn ich nicht vorher aufräume.“</li>
</ul>



<p>All diese Gedanken führen dazu, dass bei der Mutter eine Reihe von <strong>Gefühlen </strong>ausgelöst werden: Ärger, Frust oder vielleicht Angst vor Konflikten. <strong>Und DAS löst den Stress aus.</strong></p>
</div>
</div></div>



<h4 class="wp-block-heading"><br>Nicht die Gegenstände selbst stressen, sondern wie wir die Situation erleben, welche Konsequenzen wir erwarten und welche Gefühle das bei uns auslöst.</h4>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Diese Unordnungs-Stressquellen kennen viele</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Ein Berg unerledigter Dinge</h3>



<p>Liegen viele unerledigten Aufgaben herum, entsteht ein Dauerdruck.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Beispiel:</strong> Ein Wäscheberg im Schlafzimmer oder unerledigter Papierkram auf dem Schreibtisch.</li>



<li><strong>Mögliche Folgen:</strong> Zeitnot, Erschöpfung, Aufschieben anderer Aufgaben.</li>



<li><strong>Mögliche Gefühle:</strong> Überforderung, Hilflosigkeit, Schuldgefühle („Ich sollte das längst erledigt haben“).</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><br>2. Nicht aufgeräumte Dinge der Familie</h3>



<p>Stress entsteht auch durch Gegenstände, die andere liegenlassen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Beispiel:</strong> Überall herumliegende Spielsachen, nicht verräumte Jacken oder Schuhe in der Garderobe.</li>



<li><strong>Mögliche Folgen:</strong> Ständiges Ermahnen, Konflikte, Zusätzlicher Aufwand beim Putzen, weil erst weggeräumt werden muss, Stolperfallen, zu wenig Platz für die eigene Arbeit.</li>



<li><strong>Mögliche Gefühle:</strong> Ärger, Frustration, Angst vor Konflikten.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><br>3. Unauffindbare Sachen</h3>



<p>Besonders belastend ist, wenn wir bereits die Konsequenzen des Chaos kennen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Beispiel:</strong> Teile eines Gesellschafts-Spiels werden verloren gehen, das wichtige Dokument liegt verschollen, die Hallenschuhe vom Kind sind nicht in der Garderobe.</li>



<li><strong>Mögliche Folgen:</strong> Grosse Suchaktion unter Zeitdruck, Ersatzkäufe nötig, Mehraufwand, Verspätungen</li>



<li><strong>Mögliche Gefühle:</strong> Ärger, Sorge, Angst, Hilflosigkeit.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><br>4. Bewertung durch andere</h3>



<p>Ein weiterer Stressfaktor entsteht, wenn wir uns überlegen, wie andere die Situation bewerten könnten.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Beispiel:</strong> Es sieht chaotisch aus zuhause, am Boden liegen Dinge herum, die Küche ist nicht aufgeräumt, das Kind kommt schon wieder ohne Buch in die Schule.</li>



<li><strong>Mögliche Folgen:</strong> Gefühl, nicht gut genug zu sein, innere Hetze, Angst vor Kritik oder Bewertung durch Nachbarn, Freunde, Lehrperson oder Familie.</li>



<li><strong>Mögliche Gefühle:</strong> Scham, Selbstkritik, Überforderung, Angst vor Beurteilung.</li>
</ul>



<p><br>All diese Gedanken und Gefühle summieren sich im Alltag und lösen permanent Stress aus. Unser Körper reagiert darauf mit Anspannung, Unruhe oder verminderter Konzentration.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Wenn sich nur die Mama verantwortlich fühlt und aufräumt</h2>



<p>In manchen Familien übernimmt die Mama <strong>automatisch Aufgaben, die eigentlich die ganze Familie tragen könnte</strong>. Sie möchte Ordnung, Harmonie und einen reibungslosen Alltag sicherstellen. Deshalb räumt sie nach, erinnert, kontrolliert und trägt die Verantwortung – oft völlig unbewusst.</p>



<p>Bei Kleinkindern ist das verständlich, denn sie sind eben noch nicht selbständig. Räumt die Mama aber hinter grösseren Kindern oder dem Partner her, verstärkt sich ihr Mental Load: Sie denkt ständig daran, was noch erledigt werden muss, plant voraus, und <strong>hält im Blick wer wann was wo dabeihaben muss</strong>. Langfristig führt das zu Dauerstress und einem Gefühl, nie alles im Griff zu haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>&#8230; und der Rest der Familie gelassen bleibt</h3>



<p>Während die Mama von diesem Mental Load belastet ist, bleiben Kinder und Partner oft erstaunlich entspannt – nicht, weil ihnen Unordnung egal ist, sondern weil sie <strong>die direkten Folgen nicht spüren</strong>. Solange Mama hinterherräumt, merken sie nicht, wie viel Zeit und Energie nötig sind, um alles in Ordnung zu halten. Sie sehen nicht, dass Putzen länger dauert, wenn zuerst alles weggeräumt werden muss, und erleben auch nicht die Konsequenzen oder Kosten, wenn Dinge fehlen oder beschädigt werden.</p>



<p>Dass die Familienmitglieder nicht mitdenken, <strong>verstärkt den Mental Load</strong> der Mama noch weiter: Sie trägt die Verantwortung allein, fühlt sich überlastet und gerät noch mehr unter Stress – obwohl die Familie den Alltag scheinbar gelassen erlebt. </p>



<p>Genau hier setzen die Strategien an, die helfen, Verantwortung bewusst zu verteilen, Stress zu reduzieren und mehr Gelassenheit in den Familienalltag zu bringen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Strategien für weniger Stress wegen Unordnung</h2>



<p>Unordnung gehört zum Alltag – besonders in einem Haushalt mit Kindern. Perfekte Ordnung ist weder realistisch noch wünschenswert, denn der Versuch, alles ständig makellos zu halten, erzeugt nur zusätzlichen Druck. Viel wichtiger ist es, einen entspannten Umgang damit zu finden und Wege zu entdecken, wie wir Stress reduzieren und uns selber entlasten können. </p>



<p>Mit diesen Strategien können wir viel Gelassener mit dem Thema Unordnung umgehen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Grundordnung &amp; Routinen:</strong> Wenn jedes Ding seinen Platz hat in der Wohnung und wir zwischendurch immer wieder ein bisschen aufräumen, können wir verhindern, dass das Chaos überhandnimmt.</li>



<li><strong>Verantwortung bewusst abgeben:</strong> Die Familienmitglieder sollen die Folgen ihrer Unordnung selbst erleben, statt dass wir immer alles für sie erledigen oder automatisch bei Hauruck-Suchaktionen mithelfen.</li>



<li><strong>Dinge einfach mal stehen lassen:</strong> Das Kind hat seinen Teller nach dem Mittagessen auf dem Tisch stehen lassen? Kein Problem. Einfach dort lassen. Das Kind wird ihn womöglich wegräumen, wenn es den Platz zum Hausaufgaben machen oder fürs Abendessen braucht.</li>



<li><strong>Chaosecken</strong>: Es darf Bereiche in der Wohnung geben, die bewusst nicht immer picobello aufgeräumt sein müssen. Je nach Abmachung könnten die angesammelten Gegenstände dann einmal pro Woche an ihren richtigen Platz geräumt werden.</li>



<li><strong>Wohlfühlzonen</strong>: Selbstverständlich dürfen wir auch Chaos-freie Zonen definieren, insbesondere dort, wo wir uns entspannen möchten. Das kann z.B. das eigene Schlafzimmer oder der Lesesessel im Wohnzimmer sein.</li>



<li><strong>Realistische Erwartungen:</strong> Ein Haushalt mit Kindern muss nicht perfekt sein. Es ist völlig in Ordnung, dass nicht alles blitzsauber und immer picobello aufgeräumt ist. Deswegen müssen wir uns vor anderen nicht schlecht fühlen.</li>



<li><strong>Alltag entschleunigen &amp; clever planen:</strong> Wenn wir für unsere Tätigkeiten genügend Zeit einplanen, können wir alles Wichtige erledigen, ohne dass ein riesiger Berg unerledigter Aufgaben entsteht. Und wir können nach dem Erledigen auch alle benutzten Gegenstände wieder verräumen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Gelassen bleiben ist schwer – und das ist okay</h2>



<p>Trotz all dieser Strategien ist es völlig normal, dass mal Ärger oder Frust aufkommt, wenn Familienmitglieder Dinge herumliegenlassen. Dieser Ärger zeigt nur, dass uns Ordnung, Harmonie und ein <strong>funktionierender Alltag wichtig sind</strong>. Es geht also nicht darum, den Ärger auszuschalten, sondern ihn bewusst wahrzunehmen, die eigenen Grenzen zu erkennen und die Verantwortung fair zu verteilen.</p>



<p>Und wenn wir es schaffen, unser <strong>Stresslevel allgemein zu reduzieren</strong> und gelassener durch den Alltag zu gehen, dann ist das der beste Weg mit Unordnung umzugehen. Denn wenn es uns gut geht und wir im grünen Bereich sind, dann ärgern wir uns auch nicht so schnell über dreckige Teller in der Küche oder herumliegende Socken.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Mehr Leichtigkeit ist möglich</h3>



<p>Ordnung im Familienalltag bedeutet also nicht, alles perfekt im Griff haben zu müssen. Es geht darum, Wege zu finden, die dich entlasten, Stress reduzieren und dir wieder mehr Raum für dich selbst geben.</p>



<p>Wenn du dir dabei Unterstützung wünschst, dann lade ich dich herzlich in meinen Ordnungskurs ein. Dort zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du eine Grundordnung schaffst und mit einfachen Routinen mehr Gelassenheit in dein Zuhause bringst.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://raumgewinn.ch/angebote/ordnungskurs/"><img decoding="async" width="1024" height="300" src="https://raumgewinn.ch/wordpress/wp-content/uploads/2024/03/banner-onlinekurs-einfach-ordnung-schaffen.png" alt="Onlinekurs - Einfach Ordnung schaffen - Weniger Chaos - Zuhause organiseren" class="wp-image-24103" srcset="https://raumgewinn.ch/wordpress/wp-content/uploads/2024/03/banner-onlinekurs-einfach-ordnung-schaffen.png 1024w, https://raumgewinn.ch/wordpress/wp-content/uploads/2024/03/banner-onlinekurs-einfach-ordnung-schaffen-800x234.png 800w, https://raumgewinn.ch/wordpress/wp-content/uploads/2024/03/banner-onlinekurs-einfach-ordnung-schaffen-768x225.png 768w, https://raumgewinn.ch/wordpress/wp-content/uploads/2024/03/banner-onlinekurs-einfach-ordnung-schaffen-171x50.png 171w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Warum Eltern unter chronischem Stress leiden und wie eine bessere Organisation hilft</title>
		<link>https://raumgewinn.ch/chronischer-stress-belastet-eltern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Janine Hodel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jan 2025 11:14:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltagsorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://raumgewinn.ch/?p=27210</guid>

					<description><![CDATA[<p>"S'isch grad chli stressig" – Gehörst du auch zu jenen, die oft diese Antwort geben, auf die Frage, wie es denn gerade so läuft im Alltag? Für die meisten ist es heutzutage völlig normal, gestresst zu sein. Für einige gehört es fast schon zum guten Ton. Denn wer outet sich schon gerne, ein völlig entspanntes Leben zu führen...? Dem würde ja nachgesagt, zu wenig zu leisten, sich nicht genug anzustrengen oder sich nicht ausreichend zu kümmern, ... nicht wahr? ;0)</p>
<p>Ja, Stress ist ein normaler Bestandteil unseres Lebens, und wir brauchen ihn, um Herausforderungen zu meistern. Doch ist dir bewusst, dass das, was oft als „es bitzeli gstresst“ bezeichnet wird, bereits ein ungesundes Ausmass angenommen hat? Besonders berufstätige Eltern, die zwischen Arbeit, Familienleben und alltäglichen Aufgaben jonglieren, geraten schnell in einen Zustand, in dem Stress zum Problem wird. Chronischer Stress ist weit mehr als ein vorübergehendes Gefühl der Überforderung – er kann ernsthaft krank machen.</p>
<p><b><br />
In diesem Artikel gehen wir den wichtigsten Fragen rund um chronischen Stress nach und schauen uns an, wie eine effektive Alltagsorganisation helfen kann.</b></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://raumgewinn.ch/chronischer-stress-belastet-eltern/">Warum Eltern unter chronischem Stress leiden und wie eine bessere Organisation hilft</a> erschien zuerst auf <a href="https://raumgewinn.ch">raumgewinn.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Was ist eigentlich chronischer Stress?</h2>



<p>Wenn wir sagen „Ich bin gestresst“, meinen wir oft die Belastung oder Überforderung, die entsteht, wenn wir zu viele Verpflichtungen oder einen hohen Mental Load tragen. <strong>Stress an sich ist jedoch eine natürliche, körperliche und geistige Reaktion auf Anforderungen oder Bedrohungen</strong>. Er hilft uns, unsere Leistung zu steigern, schnell zu handeln und Gefahren zu bewältigen. Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin werden ausgeschüttet, um uns auf Höchstleistung zu bringen und unseren Fokus zu schärfen.</p>



<p>Früher war Stress überlebenswichtig, da er es uns in Gefahrensituationen ermöglichte, zu flüchten oder uns zu verteidigen. Heute hingegen sind es alltägliche Herausforderungen wie berufliche, familiäre oder soziale Verpflichtungen, die Stress auslösen. Es sind die <strong>vielen kleinen Stressoren, die sich summieren</strong> – das ständige Rufen der Kinder, das piepsende Handy, der Stau, das Aufstehen in der Nacht, Lärm, das Hetzen wegen vergessener Dinge oder der schlecht gelaunte Kollege. Unbemerkt treiben sie unseren Stresspegel in die Höhe.</p>



<p><strong>Problematisch wird Stress, wenn der Körper nach einer Belastung nicht zur Ruhe kommt</strong> und der Stress nicht abklingen kann. Chronischer Stress besteht, wenn sich Körper und Geist dauerhaft in einem Zustand der Alarmbereitschaft befinden und keine ausreichende Erholung möglich ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Wie entsteht chronischer Stress?</h2>



<p>Chronischer Stress entsteht nicht über Nacht. Er <strong>entwickelt sich aus einer Kombination von äusseren und inneren Faktoren</strong>, die unsere Ressourcen schleichend aufbrauchen. Die Hauptursachen für chronischen Stress lassen sich in drei zentrale Bereiche unterteilen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><b>Äussere Stressfaktoren:</b> <br>Anforderungen aus unserem Umfeld, wie ein überfüllter Terminkalender, ständiger Zeitdruck und permanente Erreichbarkeit können Stress erheblich verstärken. Besonders berufstätige Eltern müssen unzählige Verpflichtungen unter einen Hut bringen und rund um die Uhr für ihre Kinder da sein. Der <a href="http://mental-load.ch" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mental Load</a> – das ständige Mitdenken und Organisieren – erhöht die Belastung weiter, vor allem, wenn keine Unterstützung vorhanden ist und alles allein bewältigt werden muss.<br><br></li>



<li><b>Persönliche Stressverstärker:</b> <br>Hohe Erwartungen an uns selbst und der Wunsch, es allen recht zu machen, erzeugen zusätzlichen inneren Druck. Wer Perfektion anstrebt und sich nicht erlaubt „Nein“ zu sagen, übernimmt oft mehr Verantwortung, als gut tut und treibt so den Stresspegel nach oben.<br><br></li>



<li><b>Mangelnde Erholung:</b> <br>Fehlende Pausen, zu wenig Schlaf und der Drang, ständig funktionieren zu müssen, verhindern die dringend nötige Regeneration. Auch unserem Gehirn lassen wir kaum Ruhe, da wir in jeder freien Minute aufs Handy schauen oder uns anderweitig berieseln lassen. Ohne regelmässige Auszeiten geraten wir in einen Teufelskreis: Die Belastung steigt und die Erschöpfung nimmt zu. Dadurch fehlt uns noch mehr Energie, den Alltag zu bewältigen – was wiederum die Belastung weiter erhöht.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Wie erkenne ich chronischen Stress?</h2>



<p>Bestimmt kennst du typische körperliche Stresssymptome wie Müdigkeit, einen dauerverspannten Nacken, Kopfschmerzen oder Konzentrationsschwäche. Doch <strong>chronischer Stress zeigt sich nicht nur durch körperliche Beschwerden</strong>, sondern auch in unserem Fühlen und Verhalten. Wenn wir andere &#8222;anschnauzen&#8220;, pedantisch werden, wahnsinnig gereizt oder sogar aggressiv sind, deutet das klar darauf hin, dass der Stresspegel viel zu hoch ist. Aber auch wenn wir hyperempfindlich reagieren, nah am Wasser gebaut sind oder uns permanent erschöpft fühlen. Kommen sogar Gedanken wie &#8222;Ich kann nicht mehr!&#8220; oder &#8222;Langsam ist mir alles egal&#8230;&#8220;, dann sind das klare Anzeichen für chronischen Stress.</p>



<p>Wenn wir solche Auswirkungen bemerken, haben wir <strong>schon viel zu lange gewartet, etwas gegen unseren Stress zu tun</strong>. Denn wenn wir schon im tiefroten, erschöpften Bereich sind, dann brauchen wir viel Energie, um da wieder rauszukommen. Und genau die Energie fehlt uns ja. Also dauert es oft recht lange, bis wir wieder im grünen Wohlfühlbereich sind. Am besten lassen wir es gar nicht so weit kommen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Frühzeitige Hinweise auf chronischen Stress</h3>



<p>Die gute Nachricht ist: Es ist möglich, schon relativ früh zu erkennen, wenn wir in den &#8222;gelben Bereich&#8220; rutschen, also aus der Balance geraten. Anzeichen können sein</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wenn wir keine Freude bei Aktivitäten spüren, die wir sonst gerne machen. z.B. einen Kaffee mit unserer Freundin trinken oder mit unseren Kindern spielen.</li>



<li>Wenn wir schnell die Geduld verlieren oder wegen Kleinigkeiten genervt reagieren.</li>



<li>Wenn wir in den Ferien immer krank werden.</li>



<li>Wenn wir uns zurückziehen und passiv werden. z.B. vor den Fernseher sitzen, anstatt ins Yoga zu gehen oder den Partner nicht mehr fragen, wie sein Tag war (obwohl wir das sonst tun)</li>



<li>Wenn wir unsere Pausen und Selbstfürsorgeroutinen auslassen. z.B. die Mittagspause durcharbeiten</li>



<li>Wenn wir am Morgen nicht ausgeruht aufstehen und uns nicht mehr in unserer Kraft fühlen.</li>



<li>usw.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Wenn wir solche Veränderungen bemerken, ist es an der Zeit genauer hinzuschauen und die Überlastung nicht länger zu ignorieren.</h4>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Was sind die Folgen von chronischem Stress?</h2>



<p>Wenn Stress dauerhaft anhält, beeinträchtigt er nicht nur das allgemeine Wohlbefinden, sondern kann ernsthafte körperliche und psychische Gesundheitsprobleme verursachen. Ausserdem hat er Auswirkungen auf unsere Lebensqualität und unsere Beziehungen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Körperliche Folgen</h3>



<p>Chronischer Stress hinterlässt deutliche Spuren im Körper. Er schwächt das Immunsystem, erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und führt oft zu chronischen Schmerzen wie Kopf- oder Rückenschmerzen. Auch Hauterkrankungen, Tinnitus, Hörstürze, Verdauungsprobleme, Appetitstörungen sowie hormonelle Ungleichgewichte können auftreten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Psychische Folgen</h3>



<p>Die Belastung durch Dauerstress kann sich schleichend auf die psychische Gesundheit auswirken und zu ernsthaften Folgen führen. Zu den ersten Anzeichen zählen ständiges Sich-Sorgen-Machen, das Gefühl der Überforderung und der Druck, allem gerecht werden zu müssen. Diese Belastungen können sich in Schlafstörungen, Reizbarkeit oder Unzufriedenheit äussern. Werden diese Vorzeichen lange ignoriert, können sie sich zu schwerwiegenderen Problemen wie Angststörungen oder Depressionen entwickeln. Im fortgeschrittenen Stadium kann es zu einem Burnout kommen – einem Zustand völliger körperlicher und geistiger Erschöpfung, bei dem das Gefühl, den Anforderungen nicht mehr gewachsen zu sein, überhandnimmt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Auswirkungen auf die Familie</h3>



<p>Chronischer Stress betrifft nicht nur den Einzelnen, sondern die gesamte Familie. Erschöpfte Eltern verlieren leichter die Geduld, was zu Konflikten mit den Kindern führen kann. Die Partnerschaft leidet ebenfalls, da durch die Belastung oft Zeit, Energie und emotionale Nähe fehlen. Dies kann Missverständnisse und Spannungen verstärken, die das Familienleben zusätzlich belasten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Was kann man gegen chronischen Stress tun?</h2>



<p>Zum Glück gibt es Möglichkeiten, chronischen Stress zu reduzieren oder ihn gar nicht erst entstehen zu lassen. Dafür braucht wir aber viel mehr, als Entspannungstee zu kaufen und uns 1x im Monat ein heisses Bad zu gönnen. Es gibt drei Hauptstrategien, um chronischen Stress zu bekämpfen und vorzubeugen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><b>Stressquellen reduzieren: </b><br>Reduziere äussere Stressfaktoren, indem du deinen Tag bewusst strukturierst. Plane feste Zeiten für Arbeit, Familie und Erholung ein und teile Aufgaben mit deinem Partner oder anderen Familienmitgliedern. Gemeinsam könnt ihr den Mental Load und den Stress im Alltag reduzieren.<br><br></li>



<li><b>Innere Stressverstärker minimieren: </b><br>Setze dir realistische Erwartungen und akzeptiere, dass nicht alles perfekt sein muss. Lerne, öfter mal „Nein“ zu sagen und dich selbst nicht permanent unter Druck zu setzen.<br><br></li>



<li><b>Regenerieren: </b><br>Plane regelmässige Pausen ein und gönn dir genügend Schlaf. Nimm dir Zeit für Aktivitäten, die du gerne machst und bei denen du deine Batterien aufladen kannst. Bewege dich viel. Auch Entspannungsübungen helfen dir, Körper und Geist zur Ruhe zu bringen und deinen Stress abzubauen.</li>
</ol>



<h4 class="wp-block-heading">Um wirklich effektiv gegen chronischen Stress vorzugehen, solltest du auf allen 3 Ebenen Massnahmen ergreifen.</h4>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Wie eine bessere Alltagsorganisation hilft, chronischen Stress zu reduzieren</h2>



<p>Eine durchdachte Alltagsorganisation ist der Schlüssel, um Stress zu minimieren. Mit klaren Strukturen und effektivem Aufgabenmanagement behältst du den Überblick und kannst die Herausforderungen des Alltags besser bewältigen. Teamwork im Familienalltag ist essenziell, um den Mental Load zu verringern. <strong>Durch eine realistische Wochenplanung und die gezielte Aufteilung von Aufgaben</strong> kannst du dich von der Last befreien, immer alles sofort und alleine regeln zu müssen. Eine bessere Alltagsorganisation hilft dir nicht nur dabei, Stressfaktoren zu reduzieren, sondern verschafft dir auch mehr Zeit für Erholung und Regeneration. Du kannst also gleich auf zwei Ebenen etwas gegen deinen Stress tun.</p>



<p><b>Willst du lernen, wie du mit mehr Struktur und Teamwork den Stress reduzieren kannst? Dann melde dich für den Kurs „Familienalltag einfach organisiert“ an und starte bald mit weniger Mental Load und mehr Balance!</b></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://raumgewinn.ch/familienalltag-einfach-organisiert/"><img decoding="async" width="1024" height="300" src="https://raumgewinn.ch/wordpress/wp-content/uploads/2025/01/banner-onlinekurs-familienalltag-einfach-organisiert.png" alt="Kurs Familienalltag einfach organisiert" class="wp-image-27231" srcset="https://raumgewinn.ch/wordpress/wp-content/uploads/2025/01/banner-onlinekurs-familienalltag-einfach-organisiert.png 1024w, https://raumgewinn.ch/wordpress/wp-content/uploads/2025/01/banner-onlinekurs-familienalltag-einfach-organisiert-800x234.png 800w, https://raumgewinn.ch/wordpress/wp-content/uploads/2025/01/banner-onlinekurs-familienalltag-einfach-organisiert-768x225.png 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
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