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	<title>Selbstfürsorge Archive | raumgewinn.</title>
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	<description>Mehr Leichtigkeit im Familienalltag.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 13 May 2025 08:50:31 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Selbstfürsorge Archive | raumgewinn.</title>
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		<title>Bin ich eine gute Mutter? Mach den Test!</title>
		<link>https://raumgewinn.ch/bin-ich-eine-gute-mutter-mach-den-test/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Janine Hodel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2025 10:12:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mental Load]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstfürsorge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fragst du dich manchmal auch, ob du eine gute Mutter bist? Ob du dich genug kümmerst, genug leistest und deine Kids richtig erziehst?<br />
Willkommen im Club. Ich habe mich das auch schon oft gefragt.<br />
Und weil Selbstzweifel so gut wie jede Mutter kennen dürfte, habe ich aus einer Mischung aus Frust, Humor und einer Prise Realität diesen kleinen Test entworfen:</p>
<p><b><br />
Den „Bin ich eine gute Mutter?“-Test – mit 50 Erwartungen, die wir kennen, versuchen zu erfüllen, oder schon beim Lesen den Kaffee wieder ausspucken möchten.</b></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">„Bin ich eine gute Mutter?“-Test</h2>



<p><b>So funktioniert&#8217;s:</b></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><b>Lies die 50 Aussagen. </b></li>



<li><b>Zähl mit, wie oft du innerlich sagst: „Ja, ist bei mir (meistens) so.“ </b></li>



<li><b>Für jedes „Ja“ gibt&#8217;s einen Punkt.</b></li>



<li><b>Lies unbedingt bis zum Ende.</b></li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading"><br>Also los geht’s:</h4>



<p></p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Gute Mütter <strong>backen</strong> den Geburtstagskuchen für ihr Kind selber. Oder sie peppen einen gekauften so auf, dass er wie selbstgemacht aussieht.<br><br></li>



<li>Gute Mütter <strong>arbeiten Teilzeit</strong>. Denn Vollzeit arbeitende Mütter sind Rabenmütter und Nicht-berufstätige vergeuden ihr Potential und leisten keinen Beitrag an unsere kapitalistische Gesellschaft.<br><br></li>



<li>Gute Mütter begleiten ihre Kinder stets <strong>bedürfnisorientiert</strong> und haben dabei selbstverständlich nur die Bedürfnisse der Kinder auf dem Radar. Die eigenen sind nicht so wichtig.<br><br></li>



<li>Gute Mütter können innert Millisekunden den genauen <strong>Zuckergehalt</strong> eines Lebensmittels abschätzen und entscheiden, ob ihr Kind das essen darf oder nicht.<br><br></li>



<li>Gute Mütter <strong>stillen</strong> &#8211; mindestens zwei Jahre lang.<br><br></li>



<li>Gute Mütter <strong>basteln</strong> mit ihren Kindern, selbst wenn sie keine Lust dazu haben oder am Schluss überall Glitzerleim klebt.<br><br></li>



<li>Gute Mütter buchen kinderfreundliche <strong>Ferien</strong> und erholen sich total dabei.<br><br></li>



<li>Gute Mütter haben stets <strong>alles im Griff</strong> und vergessen nie was &#8211; ausser ihre eigene Selbstfürsorge.<br><br></li>



<li>Gute Mütter haben 6 Monate nach der Geburt wieder ihre alte <strong>Figur</strong> zurück. 2 Monate wären noch besser.<br><br></li>



<li>Gute Mütter haben stehts ein <strong>Lächeln</strong> auf den Lippen, selbst wenn sie in der Nacht 4x aufstehen mussten und das Kind schon zum 3. Mal am Tag tobt.<br><br></li>



<li>Gute Mütter dürfen &#8222;Boah, Muttersein ist der grösste <strong>Scheissjob</strong> der Welt&#8220; nicht einmal denken.<br><br></li>



<li>Gute Mütter gehen einem <strong>Hobby</strong> nach. Es darf aber nicht zu viel Zeit in Anspruch nehmen.<br><br></li>



<li>Gute Mütter kaufen ein <strong>Haustier</strong> &#8211; weil das Kind sich eins wünscht &#8211; und kümmern sich dann auch darum.<br><br></li>



<li>Gute Mütter haben stets Notfall-Mandeln und <strong>Notfall-Globuli</strong> dabei.<br><br></li>



<li>Gute Mütter bleiben auch in kritischen Situationen stets ruhig und <strong>klären Konflikte</strong> immer in den 4 Schritten der gewaltfreien Kommunikation.<br><br></li>



<li>Kinder guter Mütter haben nie <strong>Löcher in den Zähnen</strong>. Weil Karies sich vor vorbildlicher Erziehung fürchtet.<br><br></li>



<li>Gute Mütter haben immer ein <strong>schlechtes Gewissen</strong>. Das kriegt man bei der Geburt dazu geschenkt.<br><br></li>



<li>Gute Mütter sind immer zuhause, wenn der Schulunterricht endet. Denn <strong>familienexterne Betreuung</strong> schadet dem Kind.<br><br></li>



<li>Gute Mütter gestalten liebevolle <strong>Fotoalben</strong>. Pro Monat eins.<br><br></li>



<li>Gute Mütter fahren ihre Kinder zu allen möglichen <strong>Freizeitaktivitäten</strong>. Wäre ja schade, wenn die Kinder nicht überall dabei sein könnten.<br><br></li>



<li>Gute Mütter sind <strong>Expertinnen</strong> in folgenden Fachgebieten: Ernährung, Medizin, Pädagogik, Psychologie, Homöopathie und Neuroplastizität.<br><br></li>



<li>Gute Mütter hüpfen jeden Morgen gut gelaunt, tiefenentspannt, durchtrainiert und <strong>top gestylt</strong> aus dem Bett. Ohne Wecker, versteht sich.<br><br></li>



<li>Gute Mütter geben ihrem Kind eine ausgewogene, nach Wunschthema zusammengestellte <strong>Bento-Znüni-Box</strong> mit. Natürlich sortiert nach Regenbogenfarben.<br><br></li>



<li>Gute Mütter riechen einen <strong>Wachstumsschub</strong> schon Monate vorher und nutzen den Ausverkauf, um dann mit genügend Kleidern und Schuhen gewappnet zu sein.<br><br></li>



<li>Gute Mütter organisieren <strong>Motto-Geburtstagspartys</strong> mit DIY-Deko und Giveaways. Um zwei Uhr morgens ist dann auch die Schatzsuche organisiert und der letzte Ballon aufgehängt.<br><br></li>



<li>Gute Mütter <strong>kochen</strong> für ihre Familie nur bio, regional und saisonal. Zweimal täglich.<br><br></li>



<li>Gute Mütter haben <strong>nie schlechte Tage</strong> &#8211; höchstens kurze Tiefs mit inspirierender Erkenntnis.<br><br></li>



<li>Gute Mütter <strong>lesen</strong> jeden Abend vor, ohne dabei selbst einzuschlafen.<br><br></li>



<li>Gute Mütter <strong>schreien nie</strong> &#8211; ausser leise ins Kissen, wenn es niemand hört.<br><br></li>



<li>Gute Mütter gehen jeden Tag mit ihren Kindern <strong>nach draussen</strong> &#8211; selbst wenn es Katzen hagelt.<br><br></li>



<li>Kinder guter Mütter sagen <strong>&#8222;bitte&#8220; und &#8222;danke&#8220;</strong>. Immer und überall.<br><br></li>



<li>Gute Mütter haben Kinder, die sich stets <strong>selbst beschäftigen</strong> können. Ohne Bildschirm, versteht sich.<br><br></li>



<li>Gute Mütter wissen, wie man <strong>Grenzen</strong> setzt: Liebevoll, klar, konsequent und ohne genervt zu sein.<br><br></li>



<li>Gute Mütter können jederzeit Besuch empfangen, weil ihre <strong>Wohnung</strong> immer aussieht, wie im &#8222;Schöner Wohnen&#8220;-Heft.<br><br></li>



<li>Gute Mütter basteln den <strong>Adventskalender</strong> selber und füllen ihn nachhaltig, pädagogisch wertvoll, plastikfrei und zuckerfrei. Und sie schaffen es tatsächlich, 24 verschiedene Dinge zu finden!<br><br></li>



<li>Gute Mütter <strong>gehen nie am Abend aus</strong>. Sie widmen ihre ganze Zeit nur der Familie.<br><br></li>



<li>Gute Mütter machen <strong>keine Fehler</strong> – und falls doch, lernen sie sofort daraus und bedanken sich für die Erfahrung.<br><br></li>



<li>Gute Mütter haben immer <strong>Wechselklamotten</strong> dabei. Sogar für das Nachbarskind.<br><br></li>



<li>Gute Mütter sind nie <strong>krank</strong>. Zumindest lassen sie es sich nicht anmerken.<br><br></li>



<li>Gute Mütter führen nebst Haushalt, Job und Kids die perfekte <strong>Paarbeziehung</strong>.<br><br></li>



<li>Kinder guter Mütter laufen nie mit <strong>Flecken</strong> auf dem T-Shirt rum. Selbst wenn es zum Zmittag Tomaten-Spaghetti gab.<br><br></li>



<li>Gute Mütter leben nach dem <strong>Motto</strong>: Kids first, mommy second.<br><br></li>



<li>Gute Mütter würden nie im Leben ihrem Kind den Becher mit der <strong>falschen Farbe</strong> hinstellen.<br><br></li>



<li>Gute Mütter sprechen konsequent in <strong>Ich-Botschaften</strong> – selbst, wenn sie gerade auf Legosteine treten.<br><br></li>



<li>Gute Mütter bleiben auch in der <strong>Pubertät</strong> gute Gesprächspartnerinnen: cool, verständnisvoll und niemals peinlich.<br><br></li>



<li>Gute Mütter erkennen schon im Krabbelalter Hochbegabung, Hochsensibilität oder ADHS und haben schon passende <strong>Förderpläne</strong> parat.<br><br></li>



<li>Gute Mütter halten am <strong>Familienbett</strong> fest, selbst wenn dieses nur 1.20 breit ist und das Kind nachts quer liegt.<br><br></li>



<li>Kinder guter Mütter wissen nicht, was <strong>Staubmäuse</strong> sind. Was sind eigentlich Staubmäuse???<br><br></li>



<li>Gute Mütter bringen sich selbst regelmässig <strong>ins Reine</strong> – damit sie „ihr Päckchen nicht auf ihr Kind übertragen“.<br><br></li>



<li>Gute Mütter erklären auch um 3 Uhr nachts zum 3. Mal ganz <strong>geduldig</strong>, wo das Universum aufhört.<br><br></li>
</ol>



<h4 class="wp-block-heading">Und, hast du mitgezählt?</h4>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Kommen wir zur Auswertung:</h2>



<ul style="background-color:#f5f5f5" class="wp-block-list blog-box has-background">
<li><b>47 und mehr Punkte:</b> Du bist eine <em>gute Mutter</em>, gratuliere! Drei Joker hast du dir redlich verdient. <br></li>



<li><b>Weniger als 47 Punkte:</b> Waaaas? Hast du etwa das Mutter-Wiki nicht gelesen?</li>
</ul>



<p></p>



<p></p>



<h4 class="wp-block-heading"><br>Okay, Schluss mit dem Herumalbern.</h4>



<p><br>Denn eigentlich ist das Thema ernst. Oder besser gesagt: unendlich traurig. <b>Weil so viele Mütter bis an die Grenzen ihrer Kräfte gehen, nur um irgendwie dem Bild der „guten Mutter“ gerecht zu werden.</b></p>



<p>Es gibt so viele Glaubenssätze, Erwartungen und Ideale rund um das Thema Mutterschaft, dass es kaum noch möglich ist, sich davon nicht unter Druck setzen zu lassen. <br>Wir wollen mithalten. Nicht abfallen. Nicht auffallen. Denn alle anderen scheinen es ja auch zu schaffen – mit Leichtigkeit: Familienleben, Haushalt, Beruf, Kindergeburtstag, Beziehungspflege, Selfcare, Achtsamkeit, Znüniböxli-Kunst. Und wer sich auf Social Media mit all den Supermoms vergleicht, zieht sowieso den Kürzeren.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><br>Aber hier kommt die Wahrheit: </h4>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Du bist sowieso eine gute Mutter. Egal, was du glaubst.</h2>



<p>Du musst nicht alles wissen. Nicht alles können. Nicht in jeder Situation richtig reagieren. Du musst schon gar <b>nicht perfekt</b> sein.</p>



<p>Eine gute Mutter ist jemand, die sich kümmert, die liebt, die da ist – auf ihre Art, mit ihren Möglichkeiten. Manchmal ist sie geduldig, manchmal erschöpft. Manchmal stark, manchmal überfordert.</p>



<p><b>Eine gute Mutter ist nicht die, die <em>alles </em>schafft, sondern die, die sich bemüht, ihr Bestes zu geben – auch wenn dieses „Beste“ sich jeden Tag anders anfühlt.</b></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Weniger Stress im Alltag? Mit Lagom gelingt das Familienleben im Gleichgewicht</title>
		<link>https://raumgewinn.ch/weniger-stress-im-alltag-mit-dem-lagom-lebensstil/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Janine Hodel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Aug 2024 09:05:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selbstfürsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Weniger ist mehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hast du gewusst, dass die Schweden zu den glücklichsten Menschen der Welt gehören? Das liegt nicht nur daran, dass es ihnen wirtschaftlich gut geht, dass sie viel Wert auf Gleichberechtigung legen und dass sie ein starkes soziales Sicherheitssystem haben. Sie haben auch einen Lebensstil entwickelt, der sie ein ausgeglichenes, stressreduziertes und nachhaltiges Leben führen lässt. Das Konzept heisst "Lagom", was so viel wie "genau im richtigen Mass" bedeutet. </p>
<p><b><br />
Was es mit Lagom auf sich hat und warum es sich lohnt, mehr Balance ins Leben zu bringen, erfährst du in diesem Artikel.</b></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><br>Der Lebensstil für weniger Stress im Alltag heisst Lagom</h2>



<p>Lagom bedeutet auf Schwedisch &#8222;genau richtig&#8220; oder &#8222;nicht zu viel und nicht zu wenig&#8220;. Doch es handelt sich dabei nicht nur um einen Begriff, sondern um eine Lebensweise. <strong>Lagom strebt nach Ausgewogenheit in allen Bereichen</strong> mit dem Ziel, ein harmonisches Leben zu führen, das weder Übermass noch Entbehrung kennt. Dieser Lebensstil macht aber nicht nur glücklicher, sondern hilft effektiv dabei, weniger Stress im Alltag zu empfinden.</p>



<p>Denn häufig leben wir so: Wir streben nach mehr Besitz, grösseren Wohnungen, oder mehr Erfolg im Job. Wir optimieren alles und jedes, z.B. unser Aussehen, unsere Fitness oder unsere Einrichtung. Wir möchten unseren Kindern alles bieten und in unserer Freizeit so viel wie möglich erleben. Kurz gesagt: Maximierung und Optimierung in allen Lebensbereichen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">All das führt aber dazu, dass wir häufig gestresst sind.</h4>



<p>Aber was wäre, wenn unser oberstes Ziel gar nicht Status, Erfolg oder makelloses Aussehen wäre? Sondern Zufriedenheit und Gesundheit? Dann würde es nämlich reichen, wenn wir in all unseren Lebensbereichen nicht alles auf <em>Maximum und Optimum</em> ausrichten, sondern auf <em>gerade genug</em>. Lagom eben.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Reduziert, aber nicht minimalistisch</h3>



<p>Weisst du, was ich an Lagom besonders toll finde? Dass dieses Lebenskonzept relativ einfach umzusetzen ist, ohne das Gefühl zu haben, auf vieles verzichten zu müssen. <strong>Bei Lagom geht es darum, mit weniger Arbeit, weniger Konsum und mehr Einfachheit mehr Lebensqualität zu gewinnen</strong>, ohne dabei zum absoluten Minimalisten zu werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Du kennst Minimalismus, oder?</h4>



<p>Minimalismus ist eine Lebensphilosophie, die darauf abzielt, <strong>mit möglichst wenig Materiellem auszukommen</strong>, um Raum für das Wesentliche zu schaffen. Der Fokus liegt dabei auf dem Entfernen von Überflüssigem und dem Vereinfachen vom Leben. Minimalisten besitzen wenig, konsumieren sehr bewusst und konzentrieren sich auf Erlebnisse und Erfahrungen, statt auf materielle Güter. Ihr Leitsatz lautet: &#8222;weniger ist mehr&#8220;.</p>



<p>Ich persönlich finde das Minimalismus-Prinzip extrem spannend und ich erkenne die vielen <strong>Vorteile und Freiheiten</strong>, die man mit dieser Lebensweise geniessen kann. Trotzdem wäre mir das zu extrem. Ich habe zwar auch vieles reduziert in meinem Leben, ich möchte mich dann aber doch nicht nur aufs Minimum beschränken. Gerade mit den Kindern mag ich es, genug Platz zu haben und ein gewisser Komfort ist mir auch wichtig.</p>



<p>Bei Lagom geht es auch um einen bewussten Lebensstil und dieser beinhaltet grundsätzlich das Minimalismus-Konzept, er ist aber moderater. Es geht nicht darum, möglichst wenig zu besitzen und radikal zu reduzieren, sondern eine <strong>gute Balance zwischen ideellen Werten und Wohlstand zu finden</strong>. Zudem ist Lagom umfassender und kann auf alle Lebensbereiche angewendet werden, nicht nur aufs Materielle.</p>



<p><b>Die zentralen Prinzipien von Lagom sind: Balance, Nachhaltigkeit, Gemeinschaft und Zufriedenheit.</b></p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>So können wir Lagom im Alltag anwenden</h2>



<p>Die Schweden wenden das Prinzip von „nicht zu viel und nicht zu wenig“ auf all ihre Lebensbereiche an und profitieren so von einem ausgewogenen Leben und weniger Stress im Alltag. Das kann uns auch gelingen, wenn wir mehr Lagom in unseren Alltag bringen:</p>



<ul style="background-color:#e1ebee" class="wp-block-list blog-box has-background">
<li><b>Arbeit und Karriere:</b> Im beruflichen Kontext kann Lagom dazu beitragen, eine gesunde Work-Leisure-Balance zu erreichen. Es geht darum, genug zu arbeiten, um erfüllt und erfolgreich zu sein, aber nicht so viel, dass es die persönliche Lebensqualität und Gesundheit beeinträchtigt. Pausen und Regeneration sind genau so wichtig wie Engagement und konzentriertes Arbeiten. Auch eine gute Zusammenarbeit im Team ist erstrebenswert.<br></li>



<li><b>Freizeit:</b> Bei der Freizeitgestaltung bedeutet Lagom, sich genügend Zeit für Erholung und Hobbys zu nehmen, ohne die Woche zu überladen oder sich zu langweilen. Es geht um eine ausgewogene Mischung aus Aktivität und Ruhe.<br></li>



<li><b>Konsum:</b> Beim Konsum von Gütern und Dienstleistungen bedeutet Lagom, sich für Qualität statt Quantität zu entscheiden und bewusst zu konsumieren, ohne unnötige Verschwendung. Es bedeutet, nicht nach immer noch mehr zu streben und mit anderen um Besitz zu wetteifern.<br></li>



<li><b>Kleidung:</b> Lagom im Kleiderschrank bedeutet, dass gerade genug Teile drin sind, um sich zu jeder Gelegenheit passend zu kleiden, ohne dabei einen vollgestopften Schrank zu haben.<br>Das Prinzip der Capsule Wardrobe kommt dem ziemlich nahe: Sie beinhaltet langlebige, zeitlose, gutsitzende Kleidungsstücke, die sich untereinander immer wieder neu kombinieren lassen und so eine Fülle von verschiedenen Outfits ermöglichen.<br></li>



<li><b>Umweltbewusstsein:</b> Lagom fördert einen nachhaltigen Lebensstil, bei dem Ressourcen effizient genutzt und Abfall minimiert werden. Es geht darum, im Einklang mit der Umwelt zu leben, ohne extreme Massnahmen zu ergreifen.<br></li>



<li><b>Wohnen:</b> Im Bereich des Wohnens kann Lagom bedeuten, einen aufgeräumten, gemütlichen und funktionalen Raum zu schaffen, der weder überladen noch kahl ist. Es geht um eine harmonische und praktische Einrichtung, in der Lieblingsstücke nicht fehlen dürfen. Die Balance zwischen Minimalismus und Überfluss schafft Räume zum wohlfühlen, entspannen, kreativ sein und fokussiert arbeiten.<br></li>



<li><b>Ernährung:</b> Lagom bedeutet, sich gesund und ausgewogen zu ernähren, ohne übermässig zu essen oder sich zu sehr einzuschränken. Es geht um massvolles Essen, das sowohl Genuss als auch die ideale Nährstoffzufuhr bietet.<br></li>



<li><b>Beziehungen:</b> In zwischenmenschlichen Beziehungen bedeutet Lagom, genug Zeit und Energie für die Menschen zu investieren, die einem wichtig sind, ohne sich selbst dabei zu vernachlässigen oder zu überfordern. Sich genügend Me-Time zuzugestehen ist genauso wichtig, wie sich gut um andere zu sorgen und füreinander da zu sein.<br></li>
</ul>



<p><br>Wie du siehst, kannst du in vielen Bereichen eine bessere Balance finden. Und es lohnt sich wirklich, denn du wirst dadurch um einiges entspannter. Ich zeige dir gerne warum:</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>7 Gründe, warum der Lagom-Lebensstil ideal für deine Familie ist, wenn du dir weniger Stress im Alltag wünschst</h2>



<p><b>Grund 1: Mehr Zeit für das Wesentliche</b></p>



<p>Wenn du weniger arbeitest und weniger Verpflichtungen hast, gewinnst du mehr Zeit für dich und deine Familie. Aber auch mit weniger Konsum gewinnst du Zeit, da du weniger lang fürs Shoppen, Aufräumen, für die Instandhaltung oder für die Hausarbeit brauchst. So bleibt dir mehr Zeit für alles, was dir wichtig ist im Leben.</p>



<p><b>Grund 2: Finanzielle Vorteile</b></p>



<p>Konsumierst du bewusster und weniger, gibst du weniger aus. Mit dem Geld, das du dadurch sparst, ergeben sich plötzlich neue Möglichkeiten: Du kannst das Arbeitspensum reduzieren oder dir Unterstützung für Haushalt oder Kinderbetreuung organisieren. Oder du kannst finanzielle Engpässe besser überbrücken und hast weniger Geldsorgen.</p>



<p><b>Grund 3: Verbesserte Konzentration und Produktivität:</b></p>



<p>Ein aufgeräumtes, gut organisiertes Zuhause ohne unnötigen Kram fördert deine Konzentration und Kreativität. Es führt zu mehr innerer Ruhe, wenn nicht überall Unordnung herrscht oder unerledigte Arbeit herum liegt. Ausserdem führt ein gut organisierter, nicht überfüllter Alltag dazu, dass du dir genügend Zeit für Pausen nehmen kannst. Dadurch bist du nicht nur weniger überfordert, sondern sogar produktiver.</p>



<p><b>Grund 4: Emotionale Ausgeglichenheit und Wohlbefinden</b></p>



<p>Lagom hilft dir, ein Gleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit zu finden und deine Termine und Verpflichtungen zu reduzieren. Ein entschleunigter Alltag bringt mehr Zeit für Entspannung und Hobbies oder Quality-Time mit deiner Familie. Das hilft dir nachweislich, deinen Stresspegel zu senken, dein Wohlbefinden zu steigern und emotional stabiler zu werden.</p>



<p><b>Grund 6: Bessere Gesundheit</b></p>



<p>Ein einfacheres, gelasseneres Leben kann zu gesünderen Gewohnheiten führen. Einerseits kannst du die gewonnene Zeit dazu nutzen, um dich zu entspannen, dich draussen zu bewegen oder um gesunde Mahlzeiten zu kochen. Andererseits lebst du automatisch gesünder, wenn du zufriedener bist und weniger Stress im Alltag hast.</p>



<p><b>Grund 5: Stärkung der Beziehungen:</b></p>



<p>Wenn du deinen Fokus nicht auf Status und Besitz, sondern auf gemeinsame Zeit mit deiner Familie oder deinen Freunden setzt, verbesserst du deine Beziehungen. Gemeinsame Erlebnisse oder Aktivitäten stärken die Familienbande und bleiben in Erinnerung.</p>



<p><b>Grund 7: Mehr Freiheit</b></p>



<p>Wenn du mit dem zufrieden bist, was du hast, brauchst du dich nicht permanent mit anderen zu vergleichen. Du musst keinen Trends hinterherjagen oder immer nach noch mehr Besitz streben. Es kann sehr befreiend sein, wenn du dich dazu entschliesst, nicht mit allen anderen mithalten zu müssen. Du kannst gewisse Dinge anders machen oder weglassen. Wenn du keine Angst davor hast, etwas zu verpassen oder unperfekt zu sein, bringt dir dies enorm viel Freiheit.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Das kannst du konkret tun, wenn du weniger Stress im Alltag, dafür mehr Balance wünschst:</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li><b>Entrümpeln und bewusster konsumieren.</b> In meinem <a href="https://raumgewinn.ch/kurse/einfach-ordnung-schaffen/">Onlinekurs </a>zeige ich dir, wie du das schaffst.</li>



<li><b>Deinen Alltag anders planen und bewusst gestalten.</b></li>



<li><b>Gesunde Gewohnheiten und praktische Routinen etablieren.</b></li>
</ol>



<h4 class="wp-block-heading"><br>Und genau darum geht es im neuen Kurs von raumgewinn:</h4>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://raumgewinn.ch/familienalltag-einfach-organisiert/"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="300" src="https://raumgewinn.ch/wordpress/wp-content/uploads/2025/01/banner-onlinekurs-familienalltag-einfach-organisiert.png" alt="Kurs Familienalltag einfach organisiert" class="wp-image-27231" srcset="https://raumgewinn.ch/wordpress/wp-content/uploads/2025/01/banner-onlinekurs-familienalltag-einfach-organisiert.png 1024w, https://raumgewinn.ch/wordpress/wp-content/uploads/2025/01/banner-onlinekurs-familienalltag-einfach-organisiert-800x234.png 800w, https://raumgewinn.ch/wordpress/wp-content/uploads/2025/01/banner-onlinekurs-familienalltag-einfach-organisiert-768x225.png 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<p><br>Ich selber lebe übrigens schon ein Weilchen mit &#8222;nicht zu viel und nicht zu wenig&#8220;, deswegen kann ich dir den Lagom-Lebensstil wärmstens empfehlen. Du lebst dadurch nicht nur entspannter, sondern auch gesünder, ohne dass du auf viel verzichten musst oder dass es langweilig wird. :0)</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>15 Tipps, wie dein Familienalltag entspannter wird</title>
		<link>https://raumgewinn.ch/entspannter-familienalltag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Janine Hodel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2024 12:28:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selbstfürsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://raumgewinn.ch/?p=23529</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als meine Kinder noch kleiner waren, empfand ich meinen Alltag als so unglaublich anstrengend und nervenaufreibend, dass ich ihn gar nicht richtig geniessen konnte. </p>
<p>Es war mir alles zu viel. Ich fühlte mich erschöpft, war schnell gereizt und Zeit für mich hatte ich auch nicht. Meine Kinder reagierten natürlich auf meinen Stress, was die ganze Sache noch verschlimmerte. Eine zeitlang war es sogar so arg, dass ich am liebsten meinen Koffer gepackt hätte und auf eine einsame Insel gezogen wäre... nur um mal ein bisschen Ruhe zu haben.</p>
<p><b>Ich habe es geschafft, aus meiner Negativ-Spirale wieder rauszukommen. In diesem Artikel erfährst du 15 Tipps, die dir vielleicht auch zu einem leichteren Alltag verhelfen können.</b></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://raumgewinn.ch/entspannter-familienalltag/">15 Tipps, wie dein Familienalltag entspannter wird</a> erschien zuerst auf <a href="https://raumgewinn.ch">raumgewinn.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Entspannter Familienalltag? Das wünschen sich viele Eltern</h2>



<p>So wie mir damals, geht es heute vielen Eltern. Die Vielfachbelastung von Haushalt, Erwerbsarbeit und Kinderbetreuung verbraucht unsere Energiereserven rasant schnell. Wenn wir nicht für genügend Ausgleich und Pausen sorgen, dann leiden wir ständig an Überlastung und chronischem Stress. Das ist nicht gut für unsere Gesundheit und unsere Beziehungen. Wie also kann der Familienalltag entspannter werden?</p>



<h4 class="wp-block-heading">Voilà, meine 15 Tipps:</h4>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Tipp 1: Unverplante Zeit</h2>



<p>Das A und O den Familienalltag entspannter zu gestalten, ist unverplante Zeit. Und zwar <strong>so viel wie möglich</strong>. Natürlich ist es schön, wenn wir selber oder die Kinder einem Hobby nachgehen. Und es gibt unzählige tolle Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung, die viel Spass machen.</p>



<p>Wir müssen unsere ganze freie Zeit aber nicht bis zur letzten Minute mit Aktivitäten füllen. Denn wenn wir alles verplanen und ständig unterwegs sind, fehlt Raum für Ruhe, Erholung und Spontanität. Ausserdem bringt&nbsp; jedes zusätzliche Hobby und jede Aktivität neue Aufgaben und Organisationsaufwand mit sich.</p>



<p>Inzwischen leiden nicht nur Erwachsene, sondern auch schon Kinder an <strong>Freizeitstress</strong>, weil sie nicht die Möglichkeit haben, sich genug zu erholen oder das zu tun, worauf sie gerade Lust haben. Fremdbestimmung ist ein Stressfaktor. Auch wenn wir all die Dinge gerne tun, kann es sein, dass es einfach zu viel ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Tipp 2: Genug Zeit einrechnen</h2>



<p>Um den Familienalltag entspannter zu gestalten, heisst das Zauberwort <strong>Entschleunigung</strong>. Und die erreichen wir, indem wir für unsere Aufgaben und Aktivitäten genug Zeit einrechnen. Und zwar viel mehr Zeit, als wir meinen zu brauchen. Mit Kindern dauert alles meistens viel länger oder aber es kommt mal was dazwischen. </p>



<p>Wenn wir alles schnell schnell machen und ständig Zeitnot haben, kommt Hektik auf und wir fühlen uns gestresst. Bemessen wir die Zeit für Aktivitäten zu knapp, laufen wir schnell Gefahr schon am Morgen unserem Zeitplan hinterher zu hinken. Und dann drohen Überstunden oder es reicht nicht für Pausen oder <a href="https://raumgewinn.ch/mehr-zeit-fuer-mich/">Me-Time.</a></p>



<p>Wenn wir für Aktivitäten und Aufgaben mehr Zeit einrechnen, dann bedeutet das, dass wir weniger in den Tag hineinquetschen können. Aber ist das wirklich ein Nachteil? Wenn wir Prioritäten setzen, finden die wichtigen Dinge in unseren 24 Stunden Platz!</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Tipp 3: Weniger Arbeiten</h2>



<p>Wir leben in einer leistungs- und gewinnorientierten Gesellschaft, in welcher es als erstrebenswert gilt, viel zu arbeiten und dauernd beschäftigt zu sein. Leider beachten wir in diesem System zu wenig, dass immer mehr Menschen &#8211; gerade Eltern &#8211; gestresst, überlastet und überfordert sind. Das führt nicht selten zu psychischen und physischen Problemen.</p>



<p>Wie wäre es also, wenn wir unsere <strong>Gesundheit wichtiger nehmen würden, als unser Einkommen</strong>? Was, wenn Zeit zu haben mehr Wert hätte, als Besitz und teure Ferien?</p>



<p>Wenn wir einer Arbeit nachgehen, die uns erfüllt und die uns nicht auslaugt, dann spricht überhaupt nichts dagegen, viel zu arbeiten. Wenn wir aber dauernd Überstunden leisten müssen und keine <a href="https://raumgewinn.ch/mehr-zeit-fuer-mich/">Zeit für uns selber</a> haben, dann arbeiten wir vermutlich zu viel. Und wenn wir chronisch gestresst sind und unsere Gesundheit darunter leidet, dann wird es höchste Zeit, unser Arbeitspensum zu reduzieren. Nicht vergessen: <a href="https://raumgewinn.ch/unbezahlte-arbeit/">Unbezahlte Arbeit ist auch Arbeit</a>!</p>



<p>Anstatt zu überlegen, wie wir als Familie möglichst viel Geld verdienen können, um uns möglichst viel zu leisten, könnten wir den Gedankengang umkehren:</p>



<h4 class="wp-block-heading">&#8222;Was brauchen wir minimal, um glücklich und gesund zu leben und wie viel müssen wir dafür arbeiten?&#8220;</h4>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Tipp 4: Weniger Zeug</h2>



<p>Materialismus hat in unserer Gesellschaft einen sehr hohen Stellenwert und <strong>wir verbringen sehr viel Zeit mit Gegenständen</strong>: Wir kaufen sie, bringen sie nach Hause, räumen sie ein, benutzen sie, putzen oder waschen sie und räumen sie immer wieder auf. Und wenn wir sie nicht mehr brauchen oder wenn es zu viele werden, dann müssen wir sie wieder verkaufen oder entsorgen.</p>



<p>Mit weniger Shopping und weniger Zeug gewinnen wir nicht nur ordentliche und einladende Räume, in denen es sich viel besser entspannen lässt. Wir können auch unseren <strong>Stresspegel senken und gewinnen viel Zeit</strong>. Wir können schneller aufräumen und putzen. Wir verbringen weniger Zeit mit auswählen, suchen und entscheiden. Wir sind weniger abgelenkt durch herumliegendes Zeug und können uns viel besser konzentrieren, was uns effizienter arbeiten lässt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wie du dein Zuhause von überflüssigem Ballast befreist und eine Grundordnung schaffen kannst, erfährst du in meinem Onlinekurs:</h4>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://raumgewinn.ch/angebote/ordnungskurs/"><img decoding="async" width="1024" height="300" src="https://raumgewinn.ch/wordpress/wp-content/uploads/2024/03/banner-onlinekurs-einfach-ordnung-schaffen.png" alt="Onlinekurs - Einfach Ordnung schaffen - Weniger Chaos - Zuhause organiseren" class="wp-image-24103" srcset="https://raumgewinn.ch/wordpress/wp-content/uploads/2024/03/banner-onlinekurs-einfach-ordnung-schaffen.png 1024w, https://raumgewinn.ch/wordpress/wp-content/uploads/2024/03/banner-onlinekurs-einfach-ordnung-schaffen-800x234.png 800w, https://raumgewinn.ch/wordpress/wp-content/uploads/2024/03/banner-onlinekurs-einfach-ordnung-schaffen-768x225.png 768w, https://raumgewinn.ch/wordpress/wp-content/uploads/2024/03/banner-onlinekurs-einfach-ordnung-schaffen-171x50.png 171w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Tipp 5: Ein gutes Organisationssystem</h2>



<p>Im Familienalltag gibt es so viel zu erledigen, zu organisieren und dran zu denken, wie in einem Kleinunternehmen. Wer da ohne Planung und ohne Organisationstools den Alltag managen möchte, landet schnell im Chaos und leidet unter Mental Load. Apps oder eine &#8222;Familien-Kommandozentrale&#8220; an einer Wand helfen, alles wichtige auf dem Schirm zu behalten.</p>



<p>Die wichtigsten <a href="https://raumgewinn.ch/referenz-kategorie/organisationsvorlagen/">Organisations-Werkzeuge</a> sind: Kalender, Aufgabenliste, Einkaufsliste, Menüplan und ein cleveres Ablagesystem. Auch helfen uns und unseren Kindern Checklisten, damit nichts vergessen geht.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Tipp 6: Die Verantwortung auf die ganze Familie verteilen</h2>



<p>Frauen fühlen sich meist für Hausarbeit, Familienorganisation und Ordnung verantwortlich und übernehmen auch einen grossen Teil der <a href="https://raumgewinn.ch/unbezahlte-arbeit/">unbezahlten Arbeit</a>. Der Alltag wird für uns um einiges leichter,  wenn wir die Verantwortung für die Familienangelegenheiten und die Hausarbeit auf alle Familienmitglieder verteilen &#8211; je nach Zeit und Fähigkeit versteht sich.</p>



<p>Das bedeutet aber auch, dass wir <strong>loslassen</strong> müssen und dass wir in Zukunft nicht mehr über alles die Kontrolle haben werden. Es bedeutet, zu akzeptieren, dass andere Personen Dinge anders machen als wir. Oder dass mal etwas nicht erledigt ist oder vergessen geht. Aber die Welt wird sich weiterdrehen! Dafür gewinnen wir viel mehr Zeit und Leichtigkeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Tipp 7: Ein gutes Netzwerk</h2>



<p>Der Familienalltag wird viel entspannter, wenn wir <strong>Hilfe suchen und annehmen</strong>. Dafür braucht es ein grosses Netzwerk an Personen, die uns im Alltag unterstützen können. Sei es für die Kinderbetreuung oder für die Hilfe bei der Hausarbeit. Wenn wir Job, Familie und Haushalt unter einen viel zu engen Hut bringen wollen, dann landen wir schnell in der Erschöpfung.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wir müssen nicht alles alleine schaffen!</h4>



<p>Wir können Unterstützung holen von unseren Eltern, Schwiegereltern, Geschwistern, Nachbarn, Freunden, einem Ersatzgrosi oder von wem auch immer für uns da sein kann, um uns zu helfen. Wir können uns mit anderen Familien zusammenschliessen, um <strong>gegenseitig die Kinder zu betreuen</strong> oder füreinander einzukaufen. Und wenn es finanziell möglich ist, sollten wir Angebote wie Kita, Mittagstisch, Babysitter, Nanny oder Putzhilfe nutzen, damit wir Entlastung erhalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Tipp 8: Weniger Perfektionismus</h2>



<p>In den sozialen Medien sehen wir perfekte, glückliche Familien: die perfekt gestylten Eltern mit ihren perfekt angezogenen Kindern in den perfekt eingerichteten und aufgeräumten Wohnungen vor dem perfekt angerichteten Essen sitzen. Und dann <strong>meinen wir, das sei normal</strong> und wir müssten diese Standards auch erreichen.</p>



<p>Aber diese Bilder sind &#8211; wenn nicht sowieso total gestellte Szenen &#8211;&nbsp; immer nur Momentaufnahmen. Wir sehen nicht, ob die Menschen davor und danach auch so zufrieden lächeln oder ob sie auch genervt sind und sich streiten.&nbsp; Wir sehen auch das Chaos nicht, das sich hinter der Kamera befindet.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Perfektion ist sowieso gar nie zu erreichen!</h4>



<p>Also warum entspannen wir uns nicht einfach und <strong>geniessen unser unperfektes, aber gelasseneres Leben</strong>? Der Familienalltag wird viel entspannter, wenn wir unsere Ansprüche an uns, an unsere Kinder und den Haushalt auf ein gesundes Mass runterschrauben.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Tipp 9: Sich nicht vergleichen</h2>



<p>Wenn wir uns permanent mit anderen vergleichen, dann sind wir <strong>uns und andere ständig am bewerten</strong>. Wer hat mehr? Wer kann das und dieses besser? Wer sieht besser aus? Wer unternimmt mehr? Usw.</p>



<p>Wenn wir dabei stets den Kürzeren ziehen, dann ist das Gift für unser Selbstwertgefühl und ein entspanntes Familienleben. Denn dann müssen wir uns permanent anstrengen und Zeit und Geld investieren, um mithalten zu können.</p>



<p>Es wird immer jemanden geben, der mehr hat oder mehr kann. Aber ein glückliches Leben ist nicht von beruflichen Erfolgen, der grösse des Hauses, Bestnoten oder der Anzahl der Hobbies abhängig. <strong>Das Leben ist kein Wettbewerb</strong>, bei dem nur der Schönste und Erfolgreichste gewinnt. Wir können uns bewusst dafür entscheiden, nicht überall dabei zu sein und nicht alles zu besitzen, dafür mehr Zeit und weniger Stress zu haben. Das hilft enorm, entspannter im Familienalltag zu sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Tipp 10: Zeit mit der Familie verbringen</h2>



<p>Tun wir das denn nicht die ganze Zeit? Irgendwie schon, aber oft doch nicht so richtig. Nicht selten kommt es vor, dass wir uns zwar in der selben Wohnung befinden, aber doch jeder seinen Aufgaben nachgeht oder in seinen eigenen Bildschirm starrt. Oder dass wir zwar zusammen etwas machen, aber mit den <strong>Gedanken ganz woanders sind</strong>.</p>



<p>Mit der Familie Quality-Time zu verbringen, bedeutet nicht, dass es teure Ausflüge oder unvergessliche Erlebnisse sein müssen. Es reicht, mit <strong>ungeteilter Aufmerksamkeit Zeit miteinander zu verbringen</strong>. Spielen, vorlesen, herumtoben, Sport machen, gemeinsam essen, usw. Auch ein Spaziergang oder ganz normale Haushalt-Tätigkeiten wie Wäsche zusammenlegen oder kochen können zur Quality-Time werden. Manchmal entstehen dabei ganz <strong>tolle Gespräche</strong>. &nbsp;</p>



<p>Auch wenn es pro Tag nur eine kurze Zeitspanne ist, in der wir uns exklusiv und ohne Ablenkung unseren Familienmitgliedern widmen, so ist es förderlich fürs Gemeinschaftsgefühl und die Beziehungen. Das <strong>Bedürfnis nach Nähe und Aufmerksamkeit</strong> kann so gestillt werden. Und miteinander Spass haben, spielen oder lachen, macht den Familienalltag um einiges entspannter.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Tipp 11: Bildschirmfreie Zeiten</h2>



<p>Viele nutzen Pausen oder den Feierabend um durch Newsfeeds oder die sozialen Medien zu scrollen. Leider trägt dieses Verhalten nicht zur Entspannung bei, im Gegenteil. Unser Gehirn läuft dabei auf Hochtouren.</p>



<p>Wenn wir wieder vermehrt Bildschirmfreie Zeit geniessen, dann kann sich unser Gehirn entspannen und wir werden ruhiger und konzentrierter. Ganz zu schweigen davon, dass die ständige <strong>Ablenkung</strong> durch unser Smartphone ein riesiger <strong>Zeit- und Energie-Räuber</strong> ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Tipp 12: Rausgehen und bewegen</h2>



<p>Um Stress vorzubeugen oder unseren bereits hohen Stresspegel zu senken gibt es unzählige Strategien. Was immer hilft:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Raus gehen</strong>. Wir können uns am besten erholen, wenn wir uns in unserer natürlichen Umgebung aufhalten. Sind wir draussen in der Natur mit frischer Luft und Blick ins Grüne, entspannen wir automatisch.</li>



<li><strong>Bewegen</strong>. Ob Sport, Tanzen oder einfach nur ein Spaziergang: Wir können unseren Stresspegel senken oder Stress vorbeugen, indem wir uns viel bewegen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Tipp 13: Selbstfürsorge</h2>



<p>Nur wenn es uns selber gut geht, können wir uns auch gut um andere kümmern. Indem wir unseren Bedürfnissen, Interessen und genügend Erholung eine hohe Priorität zusprechen, sorgen wir dafür, dass wir mental und körperlich gesund bleiben. Mit einer guten Selbstfürsorge sind wir bestens gewappnet für den herausfordernden Alltag und können ihn entspannt und mir genügend Energie meistern. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Tipp 14: Flexibel bleiben</h2>



<p>Es hilft enorm, wenn wir Gewohnheiten und Routinen in unserem Alltag etabliert haben. Wenn wir diese aber auf Biegen und Brechen durchsetzen wollen, wird das nur erneut zum Stressfaktor. Nur weil etwas auf dem Plan steht, heisst das nicht, dass es nicht auch mal <strong>verschoben oder gar weggelassen</strong> werden kann.</p>



<p>Der Familienalltag wird sehr viel entspannter, wenn wir nicht kleinlich auf Regeln beharren: Heute ist Dienstag, aber das Kind will partout nicht duschen? Heute wäre &#8222;abstauben&#8220; auf dem Plan, aber es ist gar keine Zeit dafür? Fürs Aufräumen sind alle zu müde?&nbsp; Die Welt wird nicht untergehen, wenn wir Ausnahmen machen. Ein bisschen mehr Gelassenheit tut uns allen gut!</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Tipp 15: Mehr Humor</h2>



<p>Zu guter Letzt hilft es ungemein, wenn wir das Leben nicht zu ernst nehmen. Mit Humor und einer spielerischen Leichtigkeit lässt es sich im Familienalltag viel entspannter leben.</p>



<p>Deinem Kind ist ein Missgeschick passiert? Dann mach doch einen albernen Witz, über den alle lachen können, statt zu schimpfen. Dir ist ein dummer Fehler unterlaufen? Dann lach doch einfach mal über dich selber, statt dich grün und blau zu ärgern. Alle sind nur noch genervt und die Stimmung ist am Boden? Dann mach laute Rockmusik an, sing mit und spiel wie verrückt Luftgitarre&#8230; ;0)</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Rund um die Uhr ein völlig entspannter Familienalltag? Unmöglich!</h2>



<p>Ein Leben, dass nur aus purer Leichtigkeit besteht, ist weder möglich, noch erstrebenswert. Es ist völlig normal, dass wir nicht permanent tiefenentspannt sein können und den ganzen Tag herumhüpfen, wie das seifenblasen-pupsende Einhorn. <strong>Kleine Krisen, Streit und Stress gehören zum Familienalltag dazu</strong>. Es wird immer wieder anstrengede Phasen und neue Herausforderungen geben, die es zu meistern gilt. Das macht das Leben spannend.</p>



<p>Mach dich also nicht verrückt, wenn du mal wieder voll gestresst oder schlecht drauf bist. Oder wenn du es <strong>wieder nicht geschafft hast, gelassen zu bleiben</strong> und dein Kind angemeckert hast. Dass Eltern manchmal einfach die Nerven verlieren, ist total menschlich.</p>



<p><b>Wenn du es aber schaffst, ein paar Gänge runterzuschalten, dann wird dein Familienalltag sehr viel entspannter werden. Ich wünsch dir gutes Gelingen! :0)</b></p>
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